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  • max0712

Sommerlich-süddeutsche Bedingungen zur German Open 2023

Bei sogenannten typischen süddeutschen Bedingungen fanden vom 15. bis 17. September die German Open statt im Rahmen des Oktoberfestpreises des Deutschen Tourin Yachtclubs in Tutzing am Starnberger See. Nach Starkwind und Regen im Vorjahr zeigte sich der Starnber See mit 20°C Wasser- und 28°C Lufttemperatur aber überwieg Flaute von seiner zweitbesten Seite. Die angereisten Segler waren erfahren genug, ihre Badehosen mitzubringen. Das Alpenpanorama, der klare See, das Clubgelände des DTYC, die Gastronomie und die Gastfreundschaft der Mitglieder machten die Phasen der Startverschiebung auch für mitgereiste Familie und Kinder zu sehr angenehmer Urlaubszeit. Freitag und Sonntag gab es sehr lokale, ufernahe Thermik, die zwar für etwas Training und Ausflugssegeln, aber nicht für faire Wettfahrten taugten. Der erfahrene Wettfahrtleiter Dr. Michael Lohner wartete am Samstag bis sich Samstag mittag eine stabile Thermik is Ost durchsetzte mit 7 kts und einer Oszillation mit Winddrehenr um 10 Grad. Dabei waren drei sehr gute, faire Wettfahrten up&down möglich. Zur vierten Wettfahrt wurde der Wind bereits streifiger bzw. löchriger, war aber noch gut zu segeln. Das Team von Eigner/Steuermann Thilo Durach (DTYC) mit der aus Spanien stammenden Laura Fernandez (RCMS, J80-Weltmeisterin in der Frauen-Wertung 2021 Kopenhagen), Sebastian Eon aus der Bretagne und dem Routinier und Co-Eigner Lothar Schmidt (DTYC) segelten in allen vier Wettfahrten als erste über die auf Halbwind-Kurs ausgelegte Ziellinie. Mit den Platzierungen 3, 2, 4 und 2 folgte das Team um Eigner Dr. Joseph Kiermeir mit Steuermann Markus Sprick und Jörg Meuerer (alle DTYC). Mit Plätzen 2, 3, 3 und 6 segelte das norddeutsche, liga-erprobet Team um Dr. Maximilian Gebhard mit Dr. Malte Student und Michael Fechner (alle LYC) sowie Jens Hoffmann auf den Gesamtplatz drei. Da am Sonntag bis zum frühen nachmittag nur ein laues Lüftchen aus verschiedenen Richtungen wehte und der Wettfahrtleiter trotz aller Bemühungen und Messungen draußen auf See kein ggeignetes Windsystem fand, blieb es bei AP an Land und den am Samsta gesegelten Ergebnissen ohne Streicher. Auf den Streicher hatten u.a. die aus Kanada stammende, nun in Tutzing einheimische Isabelle Belanger und Ihr Familienteam gehofft, da sie tags zuvor im Kampf um die beste Position an der Startlinie unter Flagge U zu früh über die Linie musste.

Es war auch wieder ein Boot vom Rhein dabei, dieses Jahr die GER1183 Jintonix von Marco Weiß, die es genoss mal ohne Strömung zu segeln, allerdings einen krankheitsbedingten Crew-Ausfall zu verkraften hatte.

Am gleichen Wochenende wurde auf einer zweiten Bahn eine 29er-Ranglisten-Regatta ausgetragen. Und eigentlich hätten mit den 505ern auch eine weitere Erwachsenen-Bootsklasse mit uns das Clubhaus füllen sollen, aber da gab es im Vorfeld einen Fehler bei der Veröffentlichung der Termine. Die auswärtigen Gäste fühlten sich im DTYC sehr wohl. Die Infrastruktur (Kran, Mastenkran, Liegeplätze) sehr gut für J80.




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