geschrieben von Samstag, 31 Mai 2014
Eigentlich hätten wir durch unsere Teilnahme an der letzten Spi Ouest besser auf die seglerische Reizüberflutung vorbereitet sein müssen, mit der uns la Trinité in diesem Jahr wieder bedacht hat. Das bretonische Städtchen, dessen Yachthafen gefühlt größer ist als der Ort selber, lockte wieder 2500 Segler und 408 Schiffe an, ihr seglerisches Geschick miteinander zu messen. Wo im letzten Jahr mit Sonnenschein ein wenig gegeizt wurde, bereitete durchgehend traumhaftes Wetter die Grundlage für das kommende Segelspektakel.
 
 
Jeden Morgen lief eine Armada aus Rennyachten vor malerischer Kulisse aus, um zu den Regattabahnen in der Bucht von Quiberon zu gelangen. Neben uns und unseren 88 Konkurrenten in der J80 Klasse segelten auch die M34, First 31.7, Sun Fast 3200, Grand Surprise, Seascape 18, J70, Mach 6,50, Open 5,70, Open 7,50, und Longtze in ihren jeweiligen Klassen. Doch auch Vermessungsklassen waren vertreten: Die Flotte in vier IRC-Gruppen eingeteilten Dickschiffe wurde durch die TP52 „Paprec“ angeführt.
 
 
 
 
 
Wir waren mit unserer „campaign“ bereits zwei Wochenenden vor Beginn der Wettfahrten angereist und hatten die Zeit für Manövertraining, das Testen neuer Segel und Angleichen mit der ebenfalls nicht schlafenden Konkurrenz genutzt. Eindrucksvoll war eine Begegnung mit „Spindrift“, dem größten Trimaran der Welt, schnellstem Atlantiküberquerer und Weltumsegler, bei einer unserer Trainings-Sessions.
 
 
Wettfahrten waren für Freitag bis Montag angesetzt. Die J80 Klasse wurde aufgrund ihrer Größe in zwei Gruppen aufgeteilt, die am zweiten Wettfahrttag noch einmal gemischt wurden. Die letzten zwei Tage sollte in einer stärkeren „Gold-Fleet“ und der „Silver-Fleet“ gesegelt werden. Gestärkt durch unser Training traten wir für die erste Wettfahrt an. Wir mussten schnell feststellen, dass weiterlesen
geschrieben von Montag, 28 April 2014

Zum Saisonauftakt fand in Strande das Training der J/80 Klassenvereinigung vom 26.4. -27.4.2014 statt.

Wir, alle ehemalige 29er Skiff Segler zwischen 16 und 18 Jahren, haben unsere erste J/80 Saison gerade erst begonnen und

geschrieben von Montag, 28 April 2014

Exclusiv für die Mitglieder der Klassenvereinigung stehen die Rundschreiben mit z.B. doodle-links jetzt zum download zur Verfügung. Da Nutzerverwaltung der homepage und Mitgliederverwaltung unabhängig sind, werden die Mitgliederrechte (Autorenrechte) manuell vergeben, ggfs. bei Sekretaer@ j80 anfragen.

 

 

geschrieben von Montag, 07 April 2014

Wir gratulieren dem KYC und insbesondere dem J/80-Team der Pike umd Martin, Mika und Frank zu Ihrem ersten Paltz in der Relegation der Segelbundesliga gegen 60 andere Teams bekannter deutscher Segelvereine.

Selbstverständlich gratulieren wir auch unseren KV-Mitgliedern und J/80-Seglern in den Teams der Seglerkameradschaft Wappen von Bremen und des Wassersport-Verein Hemelingen zur Qualifikation für die erste und zweite Bundesliga.

geschrieben von Dienstag, 21 Januar 2014

Die in 2013 gegründete Segelbundesliga (www.segelbundesliga.de) ist ein voller Erfolg. Einerseits wird das Format in anderen Ländern übernommen und anderseits wollen jetzt in Deutschland soviele Segelvereine dabei sein, dass eine zweite Liga nötig wird. Damit wird es auch eine Relegation geben. Aktuell findet während der boot Düsseldorf ein Gründungstreffen statt. Eine großartige Plattform für den Segelsport ist damit entstanden. Vom 4.-6. April 2014 findet ie Qualifikation mittels Relegationswettbewerbe für die 1. oder 2. Segel-Bundesliga statt. Von den Veranstaltern ist der DHH mit seiner Hanseatischen Yachtschule in Glücksburg als Austragungsort festgelegt worden. Rund 40 Segel-Crews werden erwartet. Da die Boote vom Veranstalter gestellt werden und einheitlich sein müssen, ist die Auswahl der Wettbewerbsboote schwierig. Neben den bisher eingesetzten J/22 und J/70 wird in Glücksburg auch die J/80-Flotte des DHH eingesetzt. Für den ein oder anderen J/80-Eigner eine Chance für Wissenstransfer, wenn Olympiateilnehmer, Weltmeister und Europameister unsere Bootsklasse segeln.

Auch der DHH möchte sich für die Ligateilnahme mit einem Team aus Ausbildern qualifizieren. Allen Mitgliedern unserer KV in den Bundesligateams drücken wir die Daumen!

geschrieben von Mittwoch, 15 Januar 2014

Die online-Plattform zur Meldung und Abwicklung von Regatten von führenden Vereinen und dem DSV entwickelt geht in 2014 in die zweite Saison. Für usn Segler wurde das System erheblich vereinfacht. Mit weniger Klicks zur fertigen Meldung. Da ich einen der Initiatoren / Mitentwickler kenne, kann ich die Seite als vertrauenswürdig einstufen und unterstütze es, weil das System zur Entlastung der ehrenamtlichen Wettfahrtleiter / scorer beiträgt.

www.manage2sail.com

m2s logo

geschrieben von Sonntag, 08 Dezember 2013


Die German Open konnte in diesem Jahr mit ein paar echten Highlights aufwarten:
Zum einen hat der Sommer ein kleines Comeback gestartet und damit den Seglern
einen traumhaften Saisonabschluss beschert.

geschrieben von Samstag, 07 Dezember 2013

 

Sechzehn mal im Kreis auf der Alster mit zwei verschiedenen Crews! Da darf einen schon etwas schwindelig werden;-) zusammen mit unseren Freunden der Anegada sowie Janto, Niels und Michi traten wir letzten Samstag an um zusammen mit 88 anderen Teams die wohl wichtigste Segelregatta des Jahres zu bestreiten:-)

Nach rund 4,5 Stunden lustigen gesegle, gespringe und dem Genuss des ein oder anderen Bieres wurden wir auf dritter Position nach vorne gerufen. Fazit fürs Wochenende, sau witzig! Großartiges Herbstfest! Was lernen wir fürs nächste mal? Drei Kästen Bier reichen bei weitem nicht aus! Wir freuen uns viele von euch auf der Hanseboot - Party oder Mitte November auf der Alster wieder zu sehen. Cheers

http://de-de.facebook.com/GER578

 

geschrieben von Montag, 23 September 2013

Samstag, 27. Juli 2013 in Travemünde. Morgens um 8:45 Steuermannsbesprechung für die Seebahn und J/80 in der Bootshalle des Seglervereins Trave am Passathafen.

Glücklicherweise gibt es dort ein reichhaltiges Seglerfrühstück der Kategorie Rührei, Mettbrötchen etc. Denn die Bekanntmachung einer Startverschiebung von 11 Uhr auf 14 Uhr ist auf nüchternen Magen nicht verträglich. Es ist Hochsommer mit Temperaturen um 30°C und zunächst nur wenig Wind. Auf nüchternen Magen wäre das Bier / Alster während der Wartezeit auf der Terrasse des LYC auch weniger verträglich. Nachdem Vivace GER578 gekrant und segelfertig war, läuteten die Bremer ihren Travemünde-Kurzurlaub ein. Den Heimvorteil der Marama GER1406 und Filou GER616 nutzend legten wir die drei J/80 auf die von den Bundesliga-J/70 und den J/22 nicht (mehr) genutzten Liegeplätze direkt vor das Clubhaus. Leider konnte Familie Weidemann mit der vierten gemeldeten J/80 ihren Travemünde-Sommerlaub kurzfristig nicht antreten. So startete die J80-Class auf der Seebahn in ihrer Yardstick-Gruppe gegen X-332 und X-34. Es wurden in der Lübecker Bucht, zwischen Tonne Brodten-O und Niendorf insgesamt 5 kurze up&down-Kurse  mit Start/Ziellinie zwischen Luv- und Leebahnmarken gesegelt.

geschrieben von Sonntag, 01 September 2013

 
12 Nationen, circa 550 Segler, 120 One-Designboote an einer Startlinie. Das macht Bug an Heck 960 Meter Yacht. Schummelt man ein wenig und fährt den Gennakerpole aus, kommt man auf 1,128 Kilometer.
Diese Zahlen beeindrucken schon ohne jeden weiteren Kommentar. Was uns unmittelbar nach der Weltmeisterschaft 2013 an Eindrücken durch den Kopf spukt, ist jedoch etwas anderes. Diese Eindrücke sind sehr… französisch.
Wenn Deutsche gegen Franzosen segeln, ist das vielleicht ein gutes Abbild unserer deutsch-französischen Freundschaft. Ein nach außen getragenes Kopfschütteln drückt die Verwunderung über den Freund und seine Sitten aus. Gleichzeitig dient es jedoch dazu, eine stille Bewunderung zu verbergen.
Wie sollte man als deutscher Segler ein schlechtes Wort über die französische Regattaszene verlieren. In diesem Bereich beweist La Grande Nation wahrhaftig Größe. Ganz selbstverständlich sind Meldezahlen in allen Klassen, die wir Deutschen nur vom Opti kennen. Ganz routiniert beherrschen die Franzosen das Offshoresegeln auf Multihulls und die internationale Einhandszene. Gesegelt wird alles, was schnell ist und was Spaß macht. Und während man geneigt ist, vor diesem als Breitensport mit unglaublicher medialer Präsenz betriebenen sport nautique das Haupt zu senken, findet man sich als Nichtfranzose auf der Regattabahn wieder und versteht die Welt nicht mehr. Soviel Gelassenheit und savoir-vivre beim Gegner und dem Race-Committee kostet den Durchschnittsdeutschen Nerven. Und mit Verlaub, auch die anderen Nationen schienen hier ein wenig ins Schlingern zu geraten.
Doch es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir uns beschweren wollten. Die Worlds 2013 waren für uns ein wirklich sensationelles und lehrreiches Event. Gegen Größen der Segelszene wie Iker Martinez (Weltsegler des Jahres 2011, Skipper des Volvo Ocean Racer Telefonica, olympischer Goldmedaillist im 49er), Sébastien Col (Weltmeister in zahlreichen Klassen, mehrfacher Matchrace-Weltmeister), José Maria van der Ploeg (olympischer Goldmedaillist im Finn) segeln zu können und auch mal in einzelnen Wettfahrten hinter sich zu lassen, ist eine Chance, die wir herausragend finden und für die wir dankbar sind. Zu sehen, dass wir unsere campaign mittlerweile so im Griff haben, dass wir an Speed und Höhe mit den Topteams mithalten können, gibt ein gutes Gefühl für die Zukunft. Die Erkenntnis, dass wir mittlerweile vollständige Serien segeln, ohne dass ein einziges Manöver in die Hose geht, verleitet zu Übermut. Und die Einsicht, dass es taktisch wohl doch noch ein wenig an Erfahrung fehlt, um auch hier eine lupenreine Serie hinzulegen und mit den ganz Großen mitzuhalten, erdet einen wieder ganz wunderbar und sortiert die eigene Leistung an dem Platz ein, an den sie gehört.
 
 
Unseren 27. Platz im Gesamtklassement von 120 Booten finden wir in Ordnung. Erhofft hatten wir uns etwas mehr. Und hätten wir uns schneller an die fremden Bedingungen vor Marseille gewöhnt, wäre auch noch mehr drin gewesen. Doch der Blick ist, etwas reicher an Erfahrungen, schon wieder nach vorn gerichtet. Während das Salz des Mittelmeeres noch aus den Klamotten gewaschen wird, sind wir im Kopf schon bei den German Open 2013 in Flensburg.
 

Eure Jungs von der campaign

 

 

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