geschrieben von Montag, 22 Mai 2017

Hier die Ergebnisliste der BGK. Die Ostsee-Crews und Organisatoren freuten sich u.a. über die weiter angereisten Crews Karlsruhe und Lüdenscheid (Jette und con peperonico). Ausführlicher Bericht folgt.

 

Platz       WF 1 WF 2 WF 3 WF 4 WF 5 WF 6 Punkte
1 GER 614 Pike   1 2 2 1 1 (DNS) 7
2 GER 853 tak for turen   3 1 3 4 (7) 2 13
3 GER 1183 Norna   5 (6) 1 2 4 3 15
4 GER 1406 Marama   (11) 5 5 5 2 1 18
5 GER 1380 Gjøa   4 3 4 3 5 (DNS) 19
6 GER 373 con peperonico   2 7 (10) 6 6 4 25
7 GER 529 Bibelot   7 4 6 7 (10) 6 30
8 GER 1297  Jette   6 (11) 9 11 3 7 36
9 GER 1073 Laetitia   8 8 7 8 (9) 8 39
10 GER 1071 Barandon   9 10 (11) 9 11 5 44
11 GER 1371 Jupiter   (10) 9 8 10 8 9 44

 

J80 20080709 6126 rr

geschrieben von Montag, 15 Mai 2017

Zwei Wochen nach Maior stand der Wetterwelt-Cup 2017 auf dem dichten Frühjahrs-Kalender. Erfreuliche 15 Crews traten in der J/80 an und stellten damit die größte Klasse. Neu aufgenommen in den Wetterwelt-Cup trugen aber auch die 11 Teilnehmer der J70 zu einer gefüllten Bahn und einer gelungenen Veranstaltung bei.

Am Sonnabend zeigte sich der Himmel grau und die Windvorhersage von schwachen und drehenden Winden veranlasste die Wettfahrtleitung dazu, aus der Strander Bucht hinaus auf die Bahn vor Bülk auszuweichen. Hier kamen dann 4 Wettfahrten bei 8-10 und später 12-14 Knoten zustande. Also eine goldrichtige Entscheidung der Wettfahrtleitung des YCS, die insgesamt in kompetenter und launiger Weise ihren Beitrag zum Gelingen des WWC leistete.

Wettfahrt 1 starteten wir am Schiff und konnten unsere Luv-Position bis zur Layline halten. Wir wendeten zur Luvtonne und rundeten diese … als Erste, vor Marama und Pike. Was für eine angenehme Abwechslung zur Maior, die wir noch mit einem Einzelrückruf begonnen hatten.

Naja, dann kam das Unvermeidliche: Wir verloren beim Gennaker-Setzen zwei-drei Längen und waren anschließend zum Halsen blockiert. So ging es über die Layline hinaus und nach der Halse kamen wir als Zweite zur Leetonne und brachten dies auch ins Ziel. Ähnlich, jedoch mit wechselnden Teilnehmern (außer Pike) endeten auch die anderen Wettfahrten. Am Ende des Tages stand eine dominante Pike mit den Platzierungen …äh … 1-1-1-1 ganz oben. Dahinter die Norna mit konstanten vorderen Plätzen.

Am Sonntag sah die Windvorhersage leichten WSW-Wind für die Strander Bucht vor. Entsprechend böig und drehend zeigte sich der Wind, frischte teilweise erheblich auf und wirbelte das Feld gehörig durcheinander. Es kamen zwei, sagen wir mal herausfordernde Wettfahrten zustande. Das Fluchen einiger Teilnehmer war bis Schönberg zu hören. Da half dann nur noch Sherry. Die Norna allerdings segelte weiterhin konstant auf hohem Niveau.

Mit einer Serie 3-4-2-2-3-3 reicht es bei 15 Booten und einem gemischten Feld eigentlich zum Sieg. Hier nicht, denn diesen errang die Pike mit einem weiteren Tagessieg und einem echten Streicher.

Wir wurden Dritter, freuen uns darüber und genossen den sonnigen Nachmittag in Strande.

Großer Dank gilt dem YCS, der Wettfahrtleitung und der Wetterwelt GmbH, die diese Veranstaltung möglich machen. Für viele Teilnehmer heißt es dann schon am kommenden Wochenende „auf eine Neues“ bei der Blau-Gelben-Kanne.

Arne Wilcken, GER 1107 Diva

Ergebnisse der 16 gemeldeten, 15 gestarteten Boot unserer Klasse. Zunächst die einfache Tabelle. Registrierte Nutzer sehen unten den download-link für die komplette Ergebnisliste.

 
Platz SegelNr Bootname  

1

GER 614 Pike  
2 GER 1183 Norna  
3 GER 1107 Diva  
4 GER 1032 Frida  
5 GER 903 Joytoy  
6 GER 1406 Marama  
7 GER 1369 Antares  
8 GER 853 tak for turen  
9 GER 1073 Laetitia  
10 GER 529 Bibelot  
11 GER 1189 Wirbelzopf  
12 GER 603 Elbe9  
13 GER 1371 Jupiter  
14 GER 1071 Barandon  
15 GER 1057 Sleipnir  

wetterwelt-logo

geschrieben von Mittwoch, 03 Mai 2017

Der Regattaauftakt dieses Jahr lockte trotz winterlicher Kälte 13 J80 Crews an die Startlinie. Sonnabend 11 Uhr klang auch zunächst ganz erträglich - bis Regen den wenigen Wind ersetzte. Bei deutlichen Minusgraden (gefühlt) wunderten wir uns, warum der Niederschlag noch so flüssig war und was Nicht-Segler wohl an so einem Wochenende treiben. Nach knapp 2 Stunden setzte sich endlich Wind um die 7 Knoten durch, der im Tagesverlauf noch auf 11 Knoten zunehmen sollte.

Der Call zum ersten Start hieß: „Am Schiff starten, Kreuz über die rechte Seite!“ Dank eingefrorener Synapsen wurde das bei mir zu: „Gegens Startschiff fahren, und wenn dann nach dem Kringeln alle wach sind, mit freiem Wind hinterher.“ Pike startete am Schiff und holte sich über die für sie ungewöhnliche rechte Seite den gewöhnlichen ersten Tagessieg. Wir nutzten guten Boatspeed im freien Wind und holten bis Platz 4 auf.

Etwas angetaut hielten wir uns im zweiten Rennen fern von Wettfahrtleitung und Jury. Während Pike zu alten Gewohnheiten in Lee zurückkehrte, starteten wir frei aus der Mitte. Leider zogen wir nicht ganz nach links durch, so dass die Boote unter der Küste auf dem langen Schlag zur Tonne und gegen die Welle mit frischem Wind in Führung gingen. Für die zweite Kreuz entschieden wir uns für die freie Bahn am rechten Lee-Fass und fuhren weit auf die linke Seite. Pike wendete vor dem J/70 Feld und kam nicht ganz unter die Küste. Das Scenario der ersten Kreuz wiederholte sich mit veränderter Besetzung und mit Innenposition rundeten wir vor Pike. Unter Gennaker ging es im sehr tiefen Modus direkt und vor Pike ins Ziel.

Im dritten Rennen legten wir uns ganz in Lee direkt unter Pike. Leider verwechselte ich auf dem Prostart die Anzeige der Entfernung mit der Zeit und wir halsten 10s vor dem Startsignal um die Starttonne. Mit einem klassischen Steuerbordbug-Start passierten wir dann nahezu alle Boote an ihrem Heck. Nach einer guten Kreuz verkürzten wir auf dem Vorwinder die Distanz auf die Führenden und fuhren die Fässer von links mit Wind von rechts an. Marama beharrte auf „rechts vor links“, entschuldigte sich dann noch sehr freundlich und segelte konzentriert und unbeirrt weiter ihrem zweiten Platz in der Tageswertung entgegen. Wir kamen auf den dritten Platz in Wettfahrt und Tageswertung.

Der Sonntag zeigte sich weiterhin sehr frostig mit mehr Wind und reichlich Sonne. Diva und wir nutzten den Tag zum Speedvergleich von der Startlinie weg – doch an diesem Tag war Diva am Wind nicht zu schlagen, mit drei zweiten Plätzen verbesserte sie sich auf den verdienten zweiten Platz der Gesamtwertung. Pike mußte ihre Vorwindstärke voll ausspielen, um mit vier weiteren Tagessiegen ihre fast perfekte Serie fortzuführen.

Bei uns legte der auffrischende Wind die typischen Frühjahrsschwächen offen. Mit zwei sehr guten Starts in Lee verpaßten wir zudem den Sprung auf die bevorteilte rechte Seite. Aber als wir mal von rechts kamen, führte kein Weg an uns vorbei – zumindest nicht für Jim. Den letzten Vorwinder gingen wir als dritter und mit Eieruhr an. Als das geklärt war, brauchten wir nur noch vor unserem Präsidenten herzufahren. Frida befand uns aber für zu langsam, wechselte in den hohen und schnellen Modus und konnte rechts passieren. Mit einer eigenwilligen Interpretation der Regeln 11 & 17 fuhren wir nebeneinander zum Ziel. Leider war die schnelle Frida etwas zu früh gestartet und mußte dieses Rennen streichen.

Der abendliche Tanz in den Mai verlief recht ruhig bei gesponserten Hot-Dogs und Budweiser. Die Kinder nutzten die freie „Tanzfläche“ zum Ballspiel und wir älteren tauschten spannende Geschichten aus.

Montag war deutlich stürmischer bei anhaltender Kälte. Den frostigen Naturgewalten wurde kurzerhand mit heißem Kaffee auf festem Boden getrotzt. Nach einer launigen Preisverteilung freuten sich viele über den familienfreundlichen 1. Mai.

Wir kamen auf den dritten Platz und starteten diese Saison ungewöhnlich früh, außerordentlich kalt aber wie gewohnt als Beautys in pink. Vielen Dank an die tolle Wettfahrtleitung, Sponsoren und die freundlichen Startbooteigner, die ihr Boot trotz Gefährdung durch gefrorene Segler zur Verfügung stellten.

GER853 - tak for turen
Hauke Krüss

2017.04.30 12553 www.segel-bilder.de

geschrieben von Samstag, 08 Oktober 2016

Auch in 2016 werden wir wieder auf der hanseboot mit einer J80 präsent sein. Alle an der und in der J80-Klasse interessierten und engagierten Segler und Freunde sind herzlich eingeladen, diese Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch und Netzwerken zu nutzen. 

 hanseboot-J80www

hanseboot logo

geschrieben von Mittwoch, 11 Mai 2016

Am 1. Mai-Wochenende ging für viele J80 Segeler die Saison traditionell mit der Maior-Regatta in Kiel Schilksee los. In der J80-Klasse waren 11 Booten gemeldet. Im post-WM-Jahr, das für viele Teams mit besonders viel Engagement und Einsatz verbunden war, fällt das Engagement bekanntlich etwas geringer aus und mit einzelnen Aussteigern gegenüber 2015 war zu rechnen. Andere Teams hatten noch Crewprobleme oder das Schiff war noch nicht ganz fertig geworden für die Saison.
Gleich am ersten Wettfahrttag wurden wir, die wir alle noch etwas Rost in den Gelenken und Winterschlaf in den Augen hatten, mit starkem Wind (in Böen bis 35 Knoten) in die neue Segelsaison gepustet. Einige Boote hatten  (sicherlich wegen des Rostproblems) mit Ihren Gennakern zu kämpfen. Viele berichteten von Sonnenschüssen. Das ging bei den J80 glimpflich aus. Nur eine Steuerfrau testete dabei unfreiwillig die noch  kalte Ostsee. Zum Glück wurde die Person gleich von einem Begleitboot aus dem Wasser geborgen und konnte nach einer warmen Dusche wieder ins Renngeschehen eingreifen.
Nach dem Einsegeln ging es dann an den nächsten Tagen etwas sachter zur Sache (was den Wind betraf) jedoch wurde an der Startlinie, auf der Bahn und auf der Ziellinie um jeden Platz gekämpft. Martin Menzer und seine Crew mit "Pike" konnte schon fast wie gewohnt vornewegsegeln, wurde aber von einem starken Olav Jansen mit seiner Crew auf "Norna" und auch von Meinhard Braedel und seiner Crew auf "Filou" im Laufe der Wettfahrten unter Druck gesetzt. Das endete dann mit dem dritten Platz auf dem Treppchen für das Team der Filou und diesem Bericht.
Nachdem nun der Rost weg ist und der Winterschlaf verflogen ist, können wir uns auf eine spannende Saison 2016 freuen. Die gelungene Maior Veranstaltung für die J80 Flotte macht Lust auf mehr. Mit Wetterwelt und Kieler Woche geht es dann im Juni gleich weiter in Kiel. Wir freuen uns auf die n‰chsten J80 Regatten!

geschrieben von Freitag, 15 Januar 2016

Stand: 27.3.2016

Datum was Revier / Ort RL-Faktor  
24.-28.3. SpiOuest La Trinité sur mer  1,25  
23.&24.4.2016 KV-Training
Strande  -  
29.4.-1.5.2016 MaiOR Kiel-Schilksee  1,25  
21.&22.5.2016

blau-gelbe Kanne

Strande  1  
4.&5.6.2016   

Wetterwelt-Cup

Strande  1  
23.-26.6.2016 Kieler Woche Kiel-Schilksee  1,5  
27.6.-2.7.2016 Weltmeisterschaft Sotogrande (ESP)  1,5  
30. & 31.7.2016 Travemünder Woche up&down Lübecker Bucht  1  
27. & 28.8.2016 Dänische Meisterschaft Taarbæk (DK)  1,25  
9. - 11.9.2016 German Open Glücksburg 1,25  
geschrieben von Dienstag, 01 Dezember 2015

Die Hanseboot 2015 war ein echter Erfolg für die J/80 Klassenvereinigung, die dem Publikum einen sehr schönen und gelungenen Messestand  präsentieren konnte. Vor allem an den Wochenden konnten mit dem neuen Flyer viele Zuschauer angesprochen werden.  J/80 Eigner wurden für die Klassenvereinigung gewonnen, und interessierte Segler wurden im Logbuch der Klassenvereinigung für Probesegeln oder Mitsegeln eingetragen. Nur die X79 und die 5,5 mtr. Kielboot-Einheitsklassen waren ausser der J/80 auf der Messe präsent - so konnte sich die J/80 Klasse als aktive und attraktive Klasse zeigen. 

geschrieben von Mittwoch, 18 November 2015

Wir waren mit einem Klassenvereinigungs-Stand auf der hanseboot präsent. Herzlichen Dank an

Kai-Gunnar, der seine J/80 zur Verfügung gestellt hat, 

an Martin, für Flyer und Roll-ups

an Torsten, für die Idee und Umsetzung und ein Pult

Elmar, Carsten, Meinhardt, Torsten und Kai für Stand-Dienste

 

Wir haben das J/80-Netzwerk insbesondere für das Revier Elbe (4 Eigner in Wedel) enger geknüpft und weitere Ideen und Anregungen diskutiert. Ein detailierter Bericht folgt an die Mitglieder. 

 

 

geschrieben von Freitag, 18 September 2015

Zum Abschluss der Saison fand vom 11.09.-13.09.2015 die German Open der J/80-Klasse in Glücksburg statt. Ausrichter war der wieder einmal der Flensburger Segel Club. Nach anstrendenden Weltmeisterschaften im Juli kamen viele Teams dieses Jahr im September nicht zusammen, was die seit Jahren niedrigste Zahl von  18 Boote erklärt, die um den Titel segelten.

Für uns jungen Erwachsenen ist dies nun schon die zweite Saison auf der J80, die uns eine super Alternative nach dem 29er Skiff bietet, um weiter ambitioniert Regatta segeln zu können.

geschrieben von Freitag, 07 August 2015

wetterwelt-logoGenau rechtzeitig zum WetterWelt-Cup am ersten Juniwochenende hielt auch der Sommer auf der Kieler Förde Einzug. Zu der ursprünglich für die X99 und X79 ins Leben gerufene Regatta in der Strander Bucht fanden sich in diesem Jahr insgesamt 16 J80, 8 Albin Express und erstmalig auch die 5.5er, unterteilt in Classic, Evolution ein. Neben dem Sonnenschein hatte der Wettergott auch für reichlich Wind gesorgt. So stand den für Samstag und Sonntag geplanten 6 Wettfahrten nichts mehr im Wege.

 

Logo J80 2015 web

Login

Registrierung und Login gibt weitere Artikel frei und ermöglicht Datei-download.

Termine

Keine Termine