Über die J/80

Klassenregeln

Trimmguides

geschrieben von Sonntag, 10 Mai 2015

Die Komentare zum Trimm von Soarcraft mit Erfahrungen der Weltmeisterschschaft 2013 und Europameisterscaft 2014 findet Ihr anbei zum download (nur für registrierte User)

geschrieben von Samstag, 15 März 2014

piketrimm

Martin Menzner und das Team der PIKE haben freundlicherweise Ihre Trimmdaten auf einem übersichtlichen Blatt veröffentlicht. Die Trimmdaten gelten für deren Segel von UK Sailmakers (Stand 2012). Daneben gibt es auch eine Übersicht der verwendeten Fallen und Schoten. 

"JIB HALYARD: Die Fallspannung ist aus unserer Sicht eines der wichtigsten Trimminstrumente einer J80. Entsprechend unserem insgesamt eher losen Riggtrimm, spannen wir auch das Fockfall nur sehr vorsichtig. Als Anhaltspunkt hilft folgender Hinweis: Auch bei maximaler Windstärke wird das Fall nur von Hand am Mast durchgesetzt. Das dürfte maximal 100kg entsprechen. Passend zu den Markierungen am Mast (siehe Foto anbei), wird das Fall bei weniger Wind dann bis zu 6cm gelöst. Trotz der Sorgenfalten des Segelmachers gilt hier: Falten im Vorliek sind schnell! ... "

Download am Ende dieses Artikels für registrierte User.

Herzlichen Dank an das Team der PIKE und deren Sponsoren.  www.j80-pike.de

geschrieben von Mittwoch, 19 Januar 2011

Mit freundlicher Erlaubnis von Jeff Johnstone und Uli Münker veröffentlichen wir die nachfolgende Trimm-Anleitung. Anläßlich der WM in Kiel diskutierten Uli und Jeff, wie Ulis Segel am besten getrimmt werden sollten. Das hat so gut geklappt, dass Jeff zweiter wurde und anschließend aufgeschrieben hat, wie er es gemacht hat. Lest selbst.

Andreas, 19.1.2011

geschrieben von Freitag, 12 November 2010

Bernd Blombach, unser Gründungsvorsitzender, hatte sich seinerzeit die Mühe gegeben die Trimm-Anleitungen der Firmen North Sails und Shore Sails ins Deutsche zu übersetzen. (download am Ende des Artikels für registrierte Nutzer)

geschrieben von Freitag, 12 November 2010

Das von der Werft berechnete polare Leistungsdiagramm der J80 ist eher konservativ zu nennen. Bei 20kt Wind geht es deutlich zügiger downwind als man dort ablesen kann ... (download unten)

PolarDiagr

geschrieben von Sonntag, 31 Oktober 2010

Die Klassenvorschriften verlangen, dass bei Regatten mindestens die folgende Ausrüstung an Bord ist:

- Motor Mindestgewicht 12,5 kg (ohne Tankinhalt)
- (Taktic) Kompass, entsprechende Seekarten
- Verbandskasten mit Erste Hilfe Anleitung
- UKW Sprechfunkgerät (kann auch Handgerät sein)
- Lifesling 2 (Hufeisenförmiger werfbarer Rettungsring)
- Fest montierte funktionsbereite Positionslichter
- Anker von mindestens 6 kg (oder Anker mit Kette zusammen von mindestens 6 kg)
- 40 m Polyamid-Ankerleine mit Mindestdurchmesser 8 mm
- manuelle Bilgepumpe
- Eimer mit mindestens 9 l Fassungsvermögen
- 12 V Batterie mindestens 2 kg maximal 25 kg (Änderung 2010)
- Rettungswesten für jedes Besatzungsmitglied
- Mindestens: Echolot gemeinsam mit Speedometer, alternativ GPS
Man darf aber auch alle drei Geräte an Bord haben !

equipmentJ80

geschrieben von Freitag, 12 November 2010

Bernd Blombachs Konstruktionszeichnungen für Mastauflagen an Heck- und Bugkorb.

geschrieben von Montag, 01 November 2010

Steven Wilkinson ist der West Coast Measurer J80 Class USA; er hat ausführlich beschrieben, wie die Regatta-Vermessung einer J80 erfolgt. Lohnt sich zu lesen.

geschrieben von Montag, 01 November 2010

Die Klassenregeln sind mit Wirkung zum 16. Juli 2010 angepasst worden. Das Originaldokument findet Ihr auf der Internationalen Seite der J80 Class Association. Aber wenn Ihr Euch nur einen Überblick über die Änderungen machen wollt, lest einfach weiter ... 

 J/80 CLASS ASSOCIATION

The following amendments to the Class Rules have been approved by the Class Rules Subcommittee to be effective 16th July 2010.

Rule C.3 Amendment: Replace the existing rule with:

C.3.1. The maximum crew weight in swimming apparel is 338.6kg with no limit on numbers of crew.

C.3.2. No crew member shall be substituted during an event of less than 6 consecutive days or that has pre race weigh in without the approval of the race committee.

Rule C.4.2. New Rule:

C.4.2(b)(ix) Lashing, tape, and other preventative materials applied to the rigging, furler, and other fittings in order prevent the snagging of sails and sheets.

Rule C.5.1(a) Amendment: add to the end See Boat Weight Measurement Form Appendix H.6.

Rule C.6.1(d), C.6.1(e) Amendment: Delete

(d) The mainsail shall be flaked or rolled on the boom between race days of a
  series except during an emergency or repair
(e) In non-class events (handicap races) boats may carry one large genoa of
  any material.
Rule  

New Rule: Delete C.8.1(b) Use: The mast chock shall not be adjusted while racing.

(ii) The mast shall remain chocked at the deck level for the duration of a regatta, which is defined as a series of races held over six or fewer consecutive days including any lay day.

C.8.4 STANDING RIGGING

The forestay shall not be adjusted whilst racing.

(c) The forestay shall not be adjusted during a regatta, which is defined as a series of races held over six or fewer consecutive days including any lay day.

Rule C.8.2 Boom Amendment:

(a) Dimensions: Minimum Boom Weight 10.9 9.6 kg

Rule C.8.3(b)(iv) New Rule:

C.8.3(b)(iv) A batten not to exceed 150mm may be added to the end of the bowsprit as a preventer for the gennaker sheet.

Rule C.8.4(c) New Rule:

C.8.4(c) Lashing may be used to secure the upper backstay to the lower backstay legs or the lower legs to the backstay chainplates, provided the lashing does not exceed a span of 100mm.

Rule C.8.5(a)(vii) New Rule:

C.8.5(a)(vii) Additional fairleads or blocks attached to the stanchion bases or chainplates may be used together with additional associated lines to:

(1) create an additional jib sheet position outboard of the jib sheet track provided the block remains within the sheerline
(2) create a barberhauler for the jib sheet that allows the jib sheet to be positioned further outboard
(3) create a barberhauler for the gennaker sheet
(4) lead halyard tails aft to the cockpit

Rule C.4.2(a)(iv) Amendment: Reduce the minimum required battery weight from 8kg to 2kg:

(iv) Permanently mounted operable navigation lights, a 12 volt battery (8 2kg min, 25kg max)

(Note: changing battery types can have a significant effect on the boats weight which may require additional corrects weights to be carried.)

Amendment:

Move class rule C.9.1 to C.5.2.(d)

geschrieben von Montag, 01 November 2010

 

J/80 the family rocketship

So beschreibt die die Werft JBoats die Philosophie der J/80. Es handelt sich um eine von der International Sailing Federation anerkannte Einheitsklasse. In Deutschland gilt sie als internationale Klasse (Kielboot). Die weltweit über 1400 verkauften Boote werden überwiegend in Nordamerika, Europa und Asien aktiv in Ranglistenregatten der nationalen Klassenvereinigungen gesegelt. Jährlich findet unter dem Dach der internationalen J/80-Klassenvereinigung eine Weltmeisterschaft[2] statt. In den Jahren, in denen die Weltmeisterschaft nicht in Europa ausgetragen wird, findet eine Europameisterschaft statt.

Neben Großsegel und Fock findet sich als Charakteristikum der 65 m² große Gennaker, weshalb diese und ähnliche Sportkielboote im deutschen Sprachraum auch als Rüsselboot (siehe DSV-Yardstickliste) bezeichnet werden.

 

J80 Zeichnung

Die J/80 wurde 1992 von Rod Johnstone und seiner Firma J/Boats entworfen. Ziel war ein Sportboot, das sowohl einfach und sicher zu

segeln war als auch das Gleiten mit Geschwindigkeiten bis zu 20 Knoten ermöglichen sollte. Eine weitere Konstruktionsbedingung war u.a. auch die im Straßenverkehr zulässige Breite von 2,50 m.

In der Praxis gut möglich sind Geschwindigkeiten um 15 Knoten. Es existieren aber auch Berichte und Youtube-Videos mit Geschwindigkeiten von 19 Knoten. Diese Geschwindigkeiten sind im Regattasport längst keine Besonderheit mehr. Aber als einzige unter den Sportbooten dieser Größe und Geschwindigkeitspotenzial ist die J/80 mit der CE-Kategorie B = offshore (küstenferne Gewässer) klassifiziert und in der Presse wird ihre einfache Handhabung auch mit kleiner Crew gelobt.

Die J/80 wird üblicherweise von vier Personen gesegelt, wobei nach Klassenregeln nicht die Anzahl, sondern lediglich das Crewgewicht auf 338 kg (746 lb) begrenzt ist, so dass Damen- und Jugendcrews häufig zu fünft antreten. Zum Fahrtensegeln spielen die technischen Grenzen von 950 kg oder acht Personen praktisch keine Rolle, auch wenn im Cockpit zum Tagesausflug sechs Personen leicht Platz finden. Unter Deck finden maximal vier Personen eine Koje.

 

 

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